... Rückblick auf 3D-Projektionen im Jahre 2011:

19. März 2011

Gisela Will (Hamburg): „Eine Reise um die Welt – damals und heute“
Digitale Projektion

Der Blick in ferne Länder faszinierte schon immer – vor allem dann, wenn man ihn ohne Strapazen genießen kann. Was für uns heute Reiseberichte im Fernsehen sind, war für unsere Urgroßeltern das Stereoskop mit einer Sammlung von Stereokarten. Besonders die amerikanische Firma Keystone tat sich mit ihrer „Tour of the World“ in diesem Bereich hervor und schickte ihre Fotografen buchstäblich rund um die Welt.
Ich sammle diese Karten, und ich habe mir zur Aufgabe gemacht, die durchschnittlich 100 Jahre alten Motive möglichst exakt nachzufotografieren. Das ist nicht immer ganz einfach, da nicht alle Standorte erhalten oder frei zugänglich sind. Trotzdem ist schon eine recht umfangreiche Serie entstanden mit Bildern aus Deutschland, Österreich, Portugal und Großbritannien, aber auch aus Russland, Bolivien und den USA.
Der Vergleich zwischen damals und heute bringt manch überraschende Erkenntnis, und interessante Geschichten über die Entstehung der Fotos runden den Vortrag ab.


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09. April 2011

Manfred Pöllsner (Wedel): „Rhododendron räumlich“ und „Ein Tag in Venedig“

„Rhododendron räumlich“
Bald ist es wieder soweit für einen der ersten Höhepunkte im Gartenjahr: die Rhododendronblüte. Zwischen April und Juni lassen sich durch geschickte Sortenwahl blühende Rhododendren im Garten halten.
Dieser Vortrag zeigt die Vielfalt der Blüten in Nahaufnahmen, aber auch Bilder aus den schönsten Rhododendrongärten Norddeutschlands. Sie sehen u. a. den Rhododendronpark Bremen, den Schaugarten der Fa. Hachmann,den Rhododendronwald der Fa. Hobbie und den Garten der Gartenbauversuchsanstalt Rostrup (Bad Zwischenahn). Abgerundet wird das Ganze durch passende Begleitpflanzen.

„Ein Tag in Venedig“
Rund ein Jahrtausend lang war die Stadt als Republik Venedig eine der bedeutendsten politischen und wirtschaftlichen Mächte und eine der größten europäischen Städte, bis ihre Selbstständigkeit 1797 endete. Ihr Adel, der politisch dominierte, stellte zeitweise den größten Zwischenhändler zwischen Westeuropa und dem östlichen Mittelmeer dar. Die Stadt profitierte vom Handel mit Luxuswaren, Gewürzen, Salz und Weizen, entwickelte sich zugleich zum größten Finanzzentrum. Venedig und seine Lagune stehen seit 1987 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Symbol Venedigs als Stadt und Republik war der Markusdom, der ursprünglich im byzantinischen Stil erbaute Schrein für die Gebeine des Evangelisten Markus, zugleich Staats- und Palastkirche der Dogen. Venedig ist eine der am häufigsten von Touristen aufgesuchten Städte. Mit den daraus resultierenden Einnahmen versucht man, die überalterte und von häufigen Überschwemmungen bedrohte Stadt zu sanieren und ihr neben den traditionellen Lebensgrundlagen neue zu erschließen.


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15. Oktober 2011

Hannes Wirth (Hannover): „Neuseeland – das Land der langen weißen Wolke“
Digitale Projektion

Südseestrände mit Pinguinen, endloses Weideland mit 80 Millionen Schafen, Vulkane umgeben von Lavawüsten, Alpen bis auf eine Höhe von fast 4000 Metern, Gletscher, die im saftig grünen Regenwald enden, kochende und blubbernde Seen, Fjordlandschaften, die es locker mit Norwegen aufnehmen können oder Lupinenteppiche soweit das Auge reicht – das sind nur einige der unglaublich abwechslungsreichen Landschaftsbilder, die Neuseelandreisende auf engstem Raum erwarten.


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